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Energie

Zukunftsvisionen / Visions for the future

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Vehicle to Grid (V2G) – mehr als eine Idee

Neben den zahlreichen ökologischen und mit der Entwicklung der Batterien auch zunehmend ökonomischen Vorteilen bietet die Markteroberung der Elektromobilität noch ganz andere Vorteile. Elektrofahrzeuge werden in Zukunft als kleine Kraftwerke eingesetzt werden. Diese Idee des Einsatzes der Autos zur dezentralen Speicherung von Elektrizität tauften die Erfinder Willet Kempton und Steven Letendre aus den USA Vehicle-to-Grid (V2G) – zu Deutsch: Fahrzeug zum Stromnetz.

Das Konzept hinter dieser Idee ist sehr einfach: Ein Elektroantrieb verfügt je nach Typ über zehn bis mehr als 100 Kilowatt Wechselstrom. Die Frequenz beträgt 60 Hertz.

Die überwiegende Mehrzahl der Elektrofahrzeuge wird allerdings nur für sehr kurze Zeit am Tag genutzt (etwa für die Fahrt zur Arbeit). Den Rest des Tages bis zum Abend und schließlich in der Nacht stehen die Autos oft mit vollständig geladener Batterie herum. Energietechnisch können diese Fahrzeuge auch zu Stehzeiten genutzt werden. Sobald sie am Netz hängen, können Sie Energie vorhalten, die zu Spitzenverbrauchszeiten, bei Engpässen oder zur Regulierung der Frequenz und Spannung im Netz dringend gebraucht wird und damit als wertvolle Zwischenspeicher fungieren.

Die Technik dazu ist vorhanden und wurde auf ihre Funktionstüchtigkeit bereits getestet.

 

VLOTTE – Das Kraftwerk auf der Straße

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