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Eine scheinbar unmögliche Reise

Familie Leitner reiste mit ihrem Elektroauto von Bregenz in den Urlaub nach Wien. Geht nicht? Von wegen!

Rund 600 Kilometer trennt die Stadt am Bodensee von der österreichischen Bundeshauptstadt. Da ist es auf den ersten Blick naheliegend, den Zug, das Flugzeug oder am einfachsten das Privatauto zu nehmen. Wenn dieses Fahrzeug allerdings ein Elektroauto ist, sieht die Sache schon anders aus. „Da wird so ein Trip doch zum Höllenritt!“ So ungefähr lautete die Reaktion von Familie und Freunden der Leitners, als Papa Michael das erste Mal laut über die Möglichkeit nachdachte, elektrisch nach Wien zu reisen. Die Tatsache, dass er für diese Idee belächelt wurde, brachte den 38-Jährigen direkt in den Beweismodus. Nachdem er seine Frau und die beiden Kinder überzeugt hatte, war es schließlich beschlossene Sache. Der Trip nach Wien wird entspannt und vor allem umweltfreundlich geplant.
Schritt 1: Die Planung

Zugegeben, völlig planlos wäre man auf so einer Reise sicher verloren und die Vorurteile der Freunde wären schnell bestätigt. „Natürlich bedarf ein solches Vorhaben einer etwas längeren Vorlaufzeit, um die Etappen zu planen. Aber der Aufwand hielt sich unserer Meinung nach sehr in Grenzen, denn im World Wide Web findet man alle Informationen, die man braucht – und das perfekt im Überblick.

Michael nutzte zur Planung neben den gängigen Tools eines bekannten Internetgiganten mit schnellen Suchmaschinen den vkw vlotte Ladeatlas. Hier kann man auf einen Blick die verfügbaren Ladestationen entlang der gewünschten Strecke mitsamt aller Spezifikationen ausfindig machen und so die Zwischenstopps planen. Gesagt, getan.

Schritt 2: Die Vorbereitung

Ok, diesen Schritt können wir recht kurz halten, denn neben der üblichen Vorbereitungen auf eine Reise war hier der einzige Unterschied, dass Familie Leitner daran denken musste, ihr E-Auto vollständig aufzuladen und das Ladekabel sicher im Kofferraum zu verstauen. Aber den Benziner hätte man ja auch auftanken müssen, oder?

Schritt 3: Die Reise

Voller Vorfreude und leichter Anspannung aufgrund des neuen Reisegefühls mit einem Elektroauto machte sich die Familie Anfang April 2019 auf den Weg. Das erste Etappenziel war eine Autobahnraststätte in Brunnthal bei München, knapp 200 Kilometer von Bregenz entfernt. Der Ampera-e, der eigentlich als Zweitauto angeschafft wurde und in der Praxis mit einer Jahreskilometerleistung von über 15.000 Kilometern bald zum Erstauto wurde, verfügt über eine Reichweite von knapp 400 Kilometern im Sommer. Im Winter reduziert sich diese noch einmal ein ganzes Stück. Um auf der sicheren Seite zu sein, definierten die Leitners eine Reisegeschwindigkeit von knapp 110 km/h. So legten sie entspannt knapp 200 Kilometer zum nächsten Etappenziel zurück.

Der Landgasthof Ragginger in Nußdorf am Attersee war das auserwählte Ziel für ein zünftiges Mittagessen. Hier wurden nicht nur hungrige Mäuler gefüttert, auch der Ampera-e bekam wieder genug Ökoenergie für die nächsten Kilometer. Das Praktische dabei: auch der Landgasthof verfügt über eine vlotte Ladestation im "Meet & Charge" Verband. So kann auch weiterhin nur mit einer Ladekarte bezahlt werden.

Nach weiteren 200 Kilometern war das Ziel erreicht: im Hotel Babenbergerhof in Mödling ließen sich die Leitners direkt vor den Toren Wiens nieder. Die nächsten Tage führte ihr Ampera-e sie verlässlich zu allen Sehenswürdigkeiten und wartete geduldig in unterschiedlichen Parkgaragen auf die Rückkehr der vierköpfigen Reisegruppe. Michael und seine Frau hatten bereits am Morgen gut darauf geachtet, ihre Parkmöglichkeiten anhand der Ladeinfrastruktur auszuwählen. Die Ladevorgänge liefen dabei jeweils unkompliziert. Egal ob Stationen der Wien Energie oder von Smatrics, das Prozedere war einfach und leicht zu durchschauen. Einzig beim Trip nach Bratislava galt es, darauf zu achten, dass an der in der vlotte App identifizierten Ladestation mit Kreditkarte bezahlt werden kann.

Nach erlebnisreichen Tagen machte sich Familie Leitner schließlich auf den Heimweg. Zurück ging es nach einem 35-minütigen Zwischenstopp in Wels zum Tagesziel nach Salzburg. Das Hotel Himmelreich war im Ladeatlas mit „Stay & Charge“ gekennzeichnet und verrechnet für den Ladevorgang einmalig 6 Euro. Nach einem ereignisreichen Tag in der Mozartstadt und einer angenehmen Nachtruhe ging es am nächsten Morgen über Innsbruck zurück ins Ländle. Dabei nutzte die ganze Familie den Ladehalt für eine ausgiebige Shoppingtour in einem Einkaufszentrum in Völs.

Das Fazit:

Papa Michael grinst bei seiner Schilderung der Reise über das ganze Gesicht: „Wir haben den eindeutigen Beweis erbracht, dass das Verreisen mit einem Elektroauto nicht nur möglich ist, sondern darüber hinaus auch noch ganz schön entspannt. Mit ein wenig Vorbereitung – und der ist nicht einmal sonderlich hoch – reist man genauso komfortabel wie mit einem Verbrenner. Der Unterschied? Das gute Gewissen, das einen ständig dabei begleitet und das hervorragende Gefühl, seinen Beitrag dazu geleistet zu haben, unser Vermächtnis an die nachfolgenden Generationen zu bewahren.